Willkommen bei LOOK: Hans-Georg Eiben, Wilfried Feder und Ernst Wrba!
Mittwoch, 16. Mai 2012 von Julia RehderWir haben drei neue Fotografen an Bord: Hans-Georg Eiben, Wilfried Feder und Ernst Wrba. Unser Pool wächst ständig. Inzwischen sind wir bei etwa 150 aktiven Fotografen, die weltweit spannende und zeitgemäße Motive für uns einfangen. An dieser Stelle einmal herzlichen Dank!
Hans-Georg Eiben ist bei Trier zu Hause, hat LOOK gerade Motive u.a. aus Rheinland-Pfalz, den Dolomiten, Winter in der Schweiz, Zürich, Smögen und Leiden geliefert. Erst vor 13 Jahren hat der studierte Biologe seine Wissenschaftskarriere an den Nagel gehängt und ist in die Fotografie gewechselt. „Meine Leidenschaft war aber immer die Fotografie. Ich erinnere mich, dass sich meine Frau im Urlaub schon früher über ,den Japaner‘ an ihrer Seite mokiert hat, weil ich so ziemlich alles, was ich vor die Kamera bekommen habe, einfach ablichten musste.“ Inzwischen hat der gebürtige Kölner sein Equipment daraufhin ausgerichtet, dass er weitestgehend auf Kunstlicht verzichten kann: Mit Hilfe der HDR-Technik (High Dynamic Range) kann er den großen Helligkeitsunterschied, den die Natur bietet, detailreich speichern. Beim Bildaufbau setzt der 54-Jährige auf grafische Elemente und spielt mit den Linien, die die Natur bietet.
Wilfried Feder ist ständig auf Achse und sportlich aktiv. In Transsilvanien aufgewachsen, lebt er heute in Berg am Starnberger See, wo er gut hinpasst, denn er liebt das Wasser – in jeglicher Form: „Es ist mein Element, egal ob bei plus 30 Grad beim Baden im See, bei minus 20 Grad beim Skicampen oder in Form von aufziehenden Gewitterwolken kurz vor dem großen Sturm.“ Bei LOOK sind gerade die ersten Motive aus den USA, Oberbayern, München und dem Mont Blanc importiert. Aber auch einige People-Bilder sind darunter. Die inszeniert der 35-Jährige gern bewusst oder lässt sich spontan von seinen Einfällen leiten. Wichtig ist es ihm, dass die Menschen nachher auf den Fotos unbeschwert oder natürlich wirken. Dafür lässt er seine Models auch mal in Klamotten in den See springen oder am Ufer mit der Gitarre rocken.
Ernst Wrba lebt und arbeitet in Wiesbaden. Auf www.look-foto.de sind bereits die ersten Motive aus dem Harz zu sehen. Dem gebürtigen Österreicher ist ein spannungsreiches Licht das Wichtigste in der Fotografie. Es darf nicht weich und gleichmäßig sein, sonst wirkt es beliebig. Gegenlicht interessiert ihn und für Stadtaufnahmen liebt er die sogenannte blaue Stunde. Denn das Dämmerlicht transportiert eine Stimmung, die man den Bildern ansieht. „Atmosphärische Motive berühren – egal ob positiv oder negativ. Auf jeden Fall lassen sie den Betrachter nicht kalt“, sagt der 56-Jährige.
Für gute Motive braucht es ein Quäntchen Glück und gesunde Neugierde, so wie neulich: Eigentlich sollte Ernst Wrba einen Märchenwald fotografieren, doch der Klettergarten nebenan hatte das kontrastreichere Licht und zog ihn magisch an. „Im Wald bin ich auf ein Luchsgehege gestoßen und eine dieser wilden Katzen ist mir direkt vor die Kamera gelaufen. Ich konnte ihr in die Augen schauen und ein Porträt schießen.“












